Sa, 23. Mai 2026 - 08:11
Im Interview: Nick Alpiger über seinen Doppelsieg und die aufstrebenden Talente in der Nordwestschweiz
Der aktuelle Schwinger der Woche, Nick Alpiger, spricht im Interview über seinen Doppelsieg an den Basler Kranzfesten und die aufstrebenden Talente in seinem Teilverband.

Ein Beitrag von
Elia Hendry

Nick Alpiger bereitet sich am Baselstädtischen 2026 am Brunnen auf den Gang vor.
Fotograf: Pascale Alpiger

Nick Alpiger, herzliche Gratulation zu den beiden Siegen bei den Basler Kantonalfesten! War es für Sie das perfekte Auffahrts-Wochenende?
Nick Alpiger: Das kann man so sagen. Festsieger und Co-Festsieger innert 4 Tagen zu sein ist wunderbar.
Obwohl erst Mai ist, waren es für Sie die Schwingfeste Nummer zehn und elf der Saison 2026. Hat es Ihnen dieses Wochenende geholfen, dass Sie sich an das dichte Programm gewöhnt haben?
Alpiger: Ja, ich denke schon. Ich konnte an den Regionalfesten viel Schwingerfahrung sammeln, die ich bis jetzt an den Kranzfesten optimal umsetzen konnte.
Die Nordwestschweiz scheint derzeit besonders viele Talente hervorzubringen. Ist das für Sie eine zusätzliche Motivation?
Alpiger: Auf jeden Fall. Es ist motivierend, dass die Baselländer, Solothurner und Aargauer einige Hoffnungsträger stellen können.
Was würden Sie den aufstrebenden Schwingern der Nordwestschweiz mit auf den Weg geben wollen, damit sie ihre Ziele erreichen können?
Alpiger: Ich möchte ihnen mitgeben, dass Sie fleissig trainieren, auf den Trainer hören und jedes Training besuchen sollen. Sie sollen während der ganzen Saison seriös bleiben und auch danach im Wintertraining hart an sich arbeiten.
Sie sind noch keine dreissig Jahre alt und haben in Ihrer Laufbahn bereits 77 Kränze gewonnen. Ist der 100. Kranz für Sie ein Fernziel?
Alpiger: Diese Zahl ist noch weit weg. Erst mal eins nach dem anderen.
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