So, 19. Juli 2026 - 17:20
Zweiter Rigi-Sieg für Fabian Staudenmann
Erst im fünften Gang wurde klar, dass die beiden Berner Fabian Staudenmann und Lars Zaugg im Schlussgang stehen; weitere Schwinger hatten zuvor ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Dort liess Staudenmann nichts mehr anbrennen und holte sich nach 2024 den zweiten Sieg auf der Königin der Berge.

Ein Beitrag von
Iris Oberholzer

Fabian Staudenmann (oben) gegen Lars Zaugg im Schlussgang.
Fotograf: Tobias Meyer
Der Sieger vom Rigi-Schwinget heisst Fabian Staudenmann. Damit feierte der 26-jährige Berner Eidgenosse nach 2024 auf der Rigi zum zweiten Mal. Im Schlussgang bezwang er Lars Zaugg nach etwas mehr als 4 Minuten mit innerem Haken.
Spannendes Rennen um den Schlussgangeinzug
Bis zur Mittagszeit marschierte Michel Moser mit einem Dreiviertelpunkt Vorsprung vorneweg, dies mit Siegen über Marcel Bieri, der den erkrankten Marc Lustenberger ersetzte, Joel Ambühl und Oliver Hermann. Dahinter lagen Michael Gwerder, Sinisha Lüscher und Fabian Staudenmann, die allerdings, nebst zwei Siegen, alle einen gestellten Gang aufwiesen. Gebremst wurde Moser schliesslich vom tapferen Samuel Schwyzer mit einem Gestellten, der an diesem Tag kein einfaches Fest zu erledigen hatte und den Kranz knapp verpasste, und im fünften Gang verlor er gegen Fabian Staudenmann. Christian Gerber wurde von Lüscher gestoppt und Lukas Bissig, die letzte Innerschweizer Schlussganghoffnung, stellte mit Dominik Gasser.
Schlussgang fiel zu Gunsten von Staudenmann aus
Fabian Staudenmann trat gegen Lars Zaugg zum Schlussgang an. Zaugg zeigte bis dahin einen guten Tag mit vier Siegen, darunter gegen Lukas Bissig, Christian Bucher und auch Ueli Rohrer. Nur gegen Lüscher musste er untendurch. Zaugg blieb aber beharrlich und wurde dafür belohnt. «Einfach drauf los, zu verlieren habe ich nichts», war seine Devise. Zum Ende behielt Staudenmann die Oberhand. Dies geschah am Platzrand, und das Fernsehen verpasste den Jubel Staudenmanns im ersten Moment. Hinter Staudenmann klassierten sich Lukas Bissig und Michael Moser, dahinter landeten Marcel Bieri, Christian Gerber und Lars Voggensperger. Zaugg blieb Rang vier.
Kranzbilanz
Jonas Glutz holte sich den zweiten Stern hinter dem Namen. Von den angetretenen Eidgenossen holten sich 11 den Rigi-Kranz. Im ersten Gang leider ausgeschieden waren Tim Roth und Sven Lang. Franz-Toni Kenel bestritt sein letztes Aktivschwingfest und trat vor seiner Haustür zurück.
- Innerschweiz: 4 Kränze
- Bern: 6
- Nordwestschweiz: 4
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