Sa, 22. August 2026 - 07:45

Lars Voggensperger: "Ich war selbst ein wenig erstaunt, wie gut es lief"

Der aktuelle Schwinger der Woche, Lars Voggensperger, spricht im Interview über seine Schlussgangteilnahme am Nordwestschweizer, seine bislang erfolgreichste Saison und den bevorstehenden Kilchberger Schwinget.

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Lars Voggensperger (links) gewann am Nordwestschweizer in Mümliswil erstmals gegen Joel Strebel.

Fotograf: Pascale Alpiger

Präsentiert von Bschüssig

Am Nordwestschweizer Schwingfest qualifzierten Sie sich erstmals für den Schlussgang an einem Kranzfest. Wie haben Sie den Tag in Mümliswil erlebt?
Lars Voggensperger: Es war sensationell: Mir lief es von Beginn an gut. Im fünften Gang ging es um die Qualifikation für den Schlussgang und ich konnte gegen Joel Strebel gewinnen. Im ersten Moment war es kaum zu glauben, aber es ging gleich weiter. Nach der Niederlage im Schlussgang war ich im ersten Moment schon etwas enttäuscht. Mit etwas Abstand betrachtet, bin ich aber sehr zufrieden mit dem Fest.

Sie haben den Sieg gegen Joel Strebel angesprochen, den Sie ein erstes Mal überhaupt bezwingen konnten. Wie sind Sie diese Paarung angegangen?
Voggensperger: Ich wusste, dass ich um den Schlussgang schwinge. Das hiess für mich: „Alles oder nichts”. Gleichzeitig wusste ich, dass es zunächst einmal darum geht, die ersten paar Mal zusammengreifen zu überstehen. Dann sagte ich mir: „Jetzt ziehe ich auch mal”, was zum Glück aufging.

 Die Kranzfestsaison 2026 ist bereits zu Ende, Sie konnten mit neun Kränzen eine persönliche Bestleistung feiern. Wie lautet ihr Fazit der Saison?
Voggensperger: Ich war selbst ein wenig erstaunt, wie gut es lief. Ich konnte bei allen Festen mein Bestes geben und bin deshalb sehr zufrieden mit der Kranzfestsaison.

Sie haben also nicht wirklich eine Erklärung dafür, dass es so gut gelaufen ist?

Voggensperger: Ich habe in der Vorbereitung und in der Saison eigentlich alles so gemacht, wie auch in den Jahren zuvor. Vielleicht waren es einfach die Routine und die Erfahrung, die hinzukamen.

Damit konnten Sie sich erstmals für den Kilchberger Schwinget qualifizieren. Was erwarten Sie vom Grossanlass?

Voggensperger: Es ist ein sehr prestigeträchtiges Fest! Schon nur die Selektion ist eine Ehre, denn es heisst man gehört zu den sechzig Besten des Landes. Das bedeutet allerdings auch, dass es sechs harte Gänge werden. Mein Ziel ist es einfach Vollgas zu geben. 


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